Intimität

Stahl, Glas, Beton

Klarheit, Offenheit, Transparenz

Das sind die Ideale zeitgenössischer Architektur. Zu Grunde liegt diesen das Streben nach Freiheit und Kommunikation, für das immer mehr Wände fallen und immer mehr preisgegeben werden muss.
Für den normalen Menschen ist das auch kein Problem, denn eine Wand bleibt, die im eignen Kopf.

Doch was ist nun, wenn diese Trennung, der Selbstschutz, fehlt? 

Ich beschäftigte mich mit Intimität und der Frage, was geschieht, wenn das Bedürfnis nach Halt und Geborgenheit auf nüchterne sterile Räume trifft in denen die Offenheit keinen Rückzug mehr erlaubt. 

So entstanden persönliche Auseinandersetzungen mit den ewig gleichen Räumen zweier psychiatrischer Kliniken, auf der Suche nach Resonanz, Intimität und dem Ausweg aus einer voyeuristischen Gesellschaft.