Konzeption und Methodik

Der Gesamt-Prozess ist zyklisch aufgebaut und beinhaltet vielzählige rekursive Schleifen, wobei die Bewegung imIdealfall immer von links nach rechts läuft. 

Anzumerken ist das in diesem Prozess die Konzeption und Entwicklung recht weit hinten angesiedelt sind und ein Produkt der vorangegangenen Infromationsgewinnung aus Auswertung darstellen. 

Konzeption ist daher immer eine logisch abgewägte Schlussfolgerung aus verständlichen, belegbaren Argumenten, welche sich zu einer langfristigen Strategie zusammensetzen. 

Er fundiert auf Design Thinking, den Theorien von Prof. Dr. Peter Kruse und Erkenntnissen der Psychologie im Bereich Priming.

Alle beteiligten am Analyse- und Konzeptionsprozess unterliegen den selben grundlegenden Annahmen, denn jeder der Gewerke muss mit Blick des Nutzers auf das Problem blicken.

Der Nutzer unterscheidet nicht in Verantwortungen oder Zuständigkeiten, denn der Nutzer sieht nur seinen eignen sehr begrenzen use-case und handelt danach. In den meisten fällen müssen digitale Produkte daher mehr leisten, als zu beginn gedacht, um Nutzerbedürfnisse hinreichend befriedigen zu können. 

Gegenseitiges Verständnis der Beteiligten (und ihrer Hintergründe), sowie eine genaue Vorstellung der Zielgruppen-Personas helfen dabei die Perspektive auf das Produkt neutral zu halten und Lösungsansätze objektiv bewerten zu können.

Es gibt viele Kreativ-Techniken, jedoch ist es schwer Techniken zu finden die verlässlich eine hohe Diversität an Ansätzen generieren. 

Ideations bilden hierbei eine sehr methodische herangehensweise, welche Probleme in kleinere Sub-Probleme zerlegt und somit verlässlich konkrete Lösungen generiert die ein breites Spektrum abdecken. 

Erfahrungsgemäß erhöht sich das Potential einer Ideation mit der Maximierung der Diversität der Teilnehmer-Denkmuster. Die folgende Auswertung von Ideations (Clusterung von Lösungen in Ansätze und deren Bewertung) enthält dabei für gewöhnlich auch Optimierung interner Prozesse, die eine Verbesserung der Außenkommunikation behindern.

Ausgangslage eines Auftrags ist immer ein grundlegendes Problem. Es ist besonders wichtig alle relevanten Prozesse des Auftraggebers zu kennen, um langfristig stabile Lösungen produzieren zu können – anstatt das Problem nur zu verlagern. 

Hierzu ist es wichtig den Kunden eng in die Informationsbeschaffung einzubeziehen, denn die Unternehmensinternen Prozesse sind besonders aussagekräftig. 

Ausgehend hiervon können verschiedene Ansätze entwickelt werden, die auf ihre Effektivität überprüft werden können. Sobald dann ein effizienter Ansatz gefunden ist, kann die Konzeption Beginnen, welche alle notwendigen Änderungen (intern und extern) festlegt und die Übergangsphase optimiert. 

Die bewerte Art der Entwicklung von Produkten. Prozesse dieser Art benötigen ein besonders großes Maß an Vorbereitung und Planung. Jeder Schritt muss bereits kalkuliert sein. Hier ist besonders wenig Raum für Fehler. Die genau Planung im Vorfeld ermöglicht jedoch Sicherheit in der Projektplanung, sodass Kosten und Zeitumfang absehbar sind. 

Wasserfall-Modelle ohne Feedbackschleifen mit dem Kunden sind jedoch oft fahrlässig, da Entwicklung mitunter sehr langwierig sein kann und so das Endprodukt weit von dem vom Kunden gewünschten Ergebnis liegen kann. 

Agile Entwicklungsprozesse gibt es sehr viele. Wichtig ist jedoch das der Prozess zu den beteiligten Mitarbeitern und dem Kunden passt.

Agile Prozesse setzen eine hohe Partizipationsbereitschaft und Verantwortung für das eigene Handeln voraus. Flexibilität ist nur dann sinnvoll, wenn sich alle beteiligten damit wohlfühlen.

Feedback, Feedback, Feedback. Schleifen sollten möglichst klein sein, besonders innerhalb des Teams. Das fängt bereits mit der Konzeption an, denn auch hier sollten Entwickler und Kunden direkt in den Prozess involviert sein, um Missverständnisse auszuschließen. Auch in der Design und Entwicklungsphase sind Rücksprachen und das teilen der eigenen Arbeit mit anderen essentiell.

So werden Fehler oder Konzeptlücken schnell gefunden und können frühzeitig zu Kurskorrekturen führen, welche nicht nur Stress verhindern sondern auch Zeit und Geld sparen.